EnerPrax — was ist das?

Das Ziel des For­schungs­pro­jektes der FH Münster ist es, die optimale Zusam­men­setzung von Ener­gie­spei­cher­tech­no­logien zu ermitteln, um eine rein rege­ne­rative Strom­ver­sorgung auch in Phasen geringer Strom­erzeugung zu ermög­lichen. Dabei soll eine mög­lichst hohe System- und Netz­sta­bi­lität bei hohen Anteilen erneu­er­barer Energien gewähr­leistet werden.

Standort der Ver­suchs­anlage ist der Bio­en­er­giepark der Kli­ma­kommune Saerbeck in Nord­rhein-West­fahlen. Die ein­ge­setzten Speicher bei diesem Projekt bestehen aus der Kom­bi­nation von PEM-Elek­tro­lyseur, Lithium-Ionen-Bat­terie und Redox-Flow-Bat­terie. Die maximale Spei­cher­leistung beträgt ca. 30 kW und die Spei­cher­ka­pa­zität der Elek­tri­schen und elek­tro­che­mi­schen Speicher 143 kWh. In Aus­sicht stehen zusätzlich eine biogene Metha­ni­sierung und eine Wär­me­pum­pen­anlage. Die gewon­nenen Erkennt­nisse und Ana­ly­se­daten werden so auf­be­reitet, dass sie auf ver­gleichbare Kom­munen oder Städte mit hohem Anteil rege­ne­ra­tiver Energien an der Strom­ver­sorgung über­tragbar sind.

Die Kom­bi­nation von Strom aus erneu­er­baren Energien und einer fle­xiblen und leis­tungs­starken Spei­cher­tech­no­logie soll die rein rege­ne­rative Strom­ver­sorgung der Zukunft ermög­lichen.