Motivation

Moti­vation

Die Erzeugung von Strom aus Erneu­er­baren Energie wird erfreu­li­cher­weise immer weiter aus­gebaut und ebnet den Weg in eine CO2-emis­si­ons­freie Zukunft. Aller­dings können wir nicht beein­flussen, wann oder wie stark die Sonne scheint oder wie kräftig der Wind weht und so stimmen erzeugte und benö­tigte Strom­menge nur in den sel­tensten Fällen genau überein. Oft über­steigt sie den Bedarf um ein Viel­faches, manchmal reichen „die Rege­ne­ra­tiven“ nicht aus, um den Bedarf zu decken und es muss auf kon­ven­tio­nelle Kraft­werke zurück­ge­griffen werden. Das führt dazu, dass einer­seits große Ener­gie­mengen unge­nutzt bleiben und ande­rer­seits erheb­liche Mehr­kosten ent­stehen. Bleibt die Struktur unserer Strom­ver­sorgung wie sie ist, werden Erneu­erbare Energien nie eine rea­lis­tische Alter­native zu fos­silen Energien dar­stellen können und Kohle- und Atom­strom wei­terhin unver­zichtbar bleiben.

Die Lösung: Ener­gie­speicher

Aller­dings sind Ener­gie­speicher in der Leis­tungs­klasse eines Kraft­werks bisher noch nicht ver­fügbar oder aber sehr teuer. Genau genommen ist der Betrieb von Spei­cher­tech­no­logien, die einen Zwi­schen­speicher für eine ganze Kommune dar­stellen sollen, noch nicht aus­rei­chend erforscht, um die Wirt­schaft­lichkeit oder Pra­xis­taug­lichkeit beur­teilen zu können. Genau das soll mit dem Projekt EnerPrax unter­sucht werden. Der Leis­tungs­bedarf der Kommune Saerbeck, die Bezugs­punkt des Pro­jektes ist, beträgt durch­schnittlich ca. 3 Megawatt. Da die Leistung selbst grö­ßerer Indus­trie­speicher aber eher im Bereich weniger Kilowatt liegt, wird der Spei­cher­be­trieb zunächst im soge­nannten halb­tech­ni­schen Maßstab erforscht. Das heißt, es wird mit rea­lis­ti­schen Daten ein Speicher relativ geringer Leistung betrieben, um die Ergeb­nisse dann auf einen großen Speicher anwenden zu können. Der Standort der Anlagen ist:

Tech­ni­kums­halle der FH Münster im Bio­en­er­giepark Saerbeck

Im Bio­en­er­giepark 7

48369 Saerbeck