Speicher

Warum leis­tungs­starke Spei­cher­tech­no­logien benötigt werden, wurde ja bereits erklärt, aber welche Tech­no­logien gibt es grund­sätzlich und wie funk­tio­nieren sie? Wir wollen eine kleine Über­sicht geben und die Speicher, kurz die Funktion der Speicher beschreiben, die wir im Projekt EnerPrax testen.

Hier ein paar grund­legen Infor­ma­tionen zu Spei­chern:

Generell sind Spei­cher­tech­no­logien grob unter­teilbar in:

  • Mecha­nische Speicher
  • Che­mische Speicher
  • Ther­mische Speicher
  • elek­tro­che­mische Speicher
  • elek­trische Speicher

Die Speicher wandeln jeweils die elek­trische Energie, die zeit­weise über­schüssig vor­handen ist, in eine andere Ener­gieform um und geben sie bei Bedarf wieder in das Stromnetz ab. Dabei geht leider immer ein kleiner Teil der Energie an die Umwelt ver­loren. Zum einen durch die Umwand­lungs­pro­zesse, zum anderen durch die eigen­ständige Ent­ladung der Speicher. Der Anteil aller dieser Ver­luste am Gesamt­spei­cher­vo­lumen ergibt den soge­nannten Wir­kungsgrad (η). Der Wir­kungsgrad bestimmt somit maß­geblich die Effi­zienz und die Wirt­schaft­lichkeit eines Spei­chers. Andere wichtige Para­meter sind: Ener­gie­dichte (Spei­cherbare Energie pro Volu­men­einheit), Selbst­ent­la­derate, Lade­dauer, Kosten für Inves­tition und Betrieb und die maximal mög­liche Speicher-Zyklenzahl. Ein paar der aktuell exis­tie­renden Spei­cher­tech­no­logien, werden hier vor­ge­stellt. Dazu sei vorab gesagt, dass die höchsten Ener­gie­dichten bei elek­tri­schen, elek­tro­che­mi­schen und che­mi­schen Spei­chern auf­treten und nicht bei Mecha­ni­schen oder Ther­mi­schen.